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Das Bertha Tanztheater stellt sich vor ...

Patienten treten tanzend in Kontakt

Bertha Tanztheater Duisburg

Das Bertha-Tanztheater des Klinikum Duisburg wurde 1995 von der Tanz- und Ausdruckstherapeutin Rita Maaßen gegründet. Im Laufe des über 20-jährigen Bestehens wurden von der Künstlerin bis dato 25 Choreografien entwickelt. Bis heute kann das Bertha-Tanztheater 52 erfolgreiche Aufführungen für sich verzeichnen.
 Das Bertha-Tanztheater ist ein bundesweit einzigartiges Projekt, das sich zum Ziel gemacht hat, die Psychiatrie / Psychosomatik für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, um Berührungsängste und Vorurteile abzubauen.

Charakteristisch für das Tanztheater ist die Tatsache, dass es nicht primär um eine exzellente Technikdarstellung geht, sondern um eine Darstellung von menschlichen Konflikten sowie Fragestellungen, die dem Alltagsgeschehen des Menschen entstammen, wie beispielsweise die Arbeitswelt, die Isolation des Individuums, Kindheit Trauer, Freude, aber auch politische oder literarische Themen wie z.B. die Geschichte der Psychiatrie, die Biographie einer Tänzerin aus der NS-Zeit oder eine Interpretation von Goethes "Faust".
 Die Stärke des Ensembles ist ihre authentische Ausdrucksfähigkeit, d.h., dass das Fühlen der Künstlerinnen zu einem bestimmten Thema in Bewegung umgesetzt wird, was zur Folge den Zuschauer tief in seinen Emotionen und seiner Seele erreicht.

Das Bertha-Tanztheater beeindruckte sowohl innerhalb der Fachwelt wie z.B. dem jährlichen Meersburger Kongress für Hypnose, dem Weltkongress für psychosoziale Rehabilitation in Hamburg sowie in Krakau auf einem Symposium zum Thema " Freiheit und Verantwortung" ebenso wie im Rahmen der "Duisburger Akzente". Für diese Auftritte konnte Rita Maaßen den verstorbenen Kabarettist Hanns Dieter Hüsch, den Publizist, Autor, Arzt und Psychoanalytiker Prof. Dr. Horst Eberhard Richter, den Altbürgermeister Josef Krings, die Autorin Hatice Akyün und Mimi Müller als Referenten gewinnen.